Heute wird gebuddelt…!

Da habe ich mir doch für den heutigen Tag Urlaub genommen und ich habe nichts besseres vor, als um 07:30 Uhr auf der Baustelle zu sein….? Natürlich nicht, denn heute wurde der erste Spartenstich vollbracht, bzw. genauer gesagt, die erste Schaufel 😉 Die Tiefbauer waren auch sehr pünktlich und hatten sich ihre Tagesaufgabe schon mal genauer angeschaut.

Wenig später kam auch schon der ca. 24 Tonnen schwere Liebherr-Raupenbagger und wurde vom Tieflader geladen. Mein Herz hat schon höher geschlagen und ich habe den ersten Bewegungen sehr genau zugeschaut. (Spätestens jetzt weiß man, wer den Beitrag geschrieben hat ;-)) Nach kürzester Zeit, habe ich bereits gesehen, dass Bodo an der Schaufel ein Virtuose ist. Wie zärtlich er das erste Unkraut weggemacht hat, sagenhaft… Nach und nach hat er den Mutterboden und die erste Schluff-Schicht zauberhaft auf einen großen Erdhaufen beiseite geschaffen.

Spaß beiseite, faszinierend das man mit einem so großen und schweren Gerät im Grunde zentimetergenau die Erde auskoffern kann. Es wurden immer wieder die Höhen gemessen und geschaut, dass nicht zu tief gebaggert wird. Nach recht kurzer Zeit kamen die ersten LKW mit dem Mineralgemisch. Das Material wurde gleich in die Baugrube geschüttet und anschließend verteilt. Der Disponent hatte es in den frühen Morgenstunden sehr gut gemeint und es hatte sich ein kleiner Stau mit LKWs vor unserem Grundstück gebildet. Nachdem eine erste Schicht aufgeschüttet und verteilt wurde, konnte auch das erste Mal gerüttelt werden. So wird der Boden sehr gut verdichtet.

Während der Arbeiten hat mir der Chef genau erklärt, wie genau der Ablauf und die zeitliche Reihenfolge ist. Die ein oder andere Anekdote durfte natürlich nicht fehlen… 🙂 Nebenbei haben wir uns dann noch überlegt, dass Streifenfundament und die Bodenplatte auch gleich durch die Baufirma setzen zu lassen. Nachdem alles besprochen und die Aufträge durch den Chef an die Jungs vom Tiefbauer verteilt wurden, durfte ich die Bauaufsicht übernehmen 😉 Ganz fertig geworden sind wir heute nicht, es fehlt noch eine LWK-Ladung am vorderen Rand. Aber es waren wohl fast meine angekündigten 386 Tonnen Mineralgemisch. Wirklich beindruckend, wie viel für einen vernünftigen Bauuntergrund benötigt wird.

Morgen soll sich unser Harzer-Mineralgemisch noch einwenig an seine neue Heimat gewöhnen, bevor am Donnerstag die Streifenfundamente gesetzt werden sollen. Leider kämpfen die Betonwerke und deren Mischer im Moment mit der Sahara-Peitsche. In den Betonpumpen und Mischern wird bei den hohen Temperaturen der Beton zu schnell hart, sodass die Fahrzeuge nach den Touren immer wieder sauber gemacht werden müssen. Hat leider die Folge, dass unsere Bodenplatte wohl nicht am Freitag, sondern erst am Montag gegossen wird.

Über unsere gestrige Nachmittagsbeschäftigung beim Badausstatter werde ich zu gegebener Zeit noch etwas schreiben. Ich sage nur Mehrkosten und unglaublich viele teure Möglichkeiten… 😉 Wir haben aber nochmal einen Folgetermin vereinbart und wollen dann den Rest aussuchen.

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