Baustellengespräch mit einem tonnenschweren Ende…

Es hat sich angefühlt wie ein Blinddate, welches man via Tinder vereinbart hat. Nur das wir uns nicht nur für ein kleines Vergnügen getroffen haben, sondern gemeinsam ein Haus bauen wollen 😉

Sprich, wir haben gestern den Chef der Baufirma kennengelernt und gemeinsam über die Ausführung und die Höhenplanung gesprochen. Ich persönlich habe ja gedacht, wir treffen uns, quatschen über die Ausführung und nach einer halben Stunde verabschiedet man sich wieder. Ne ne, insgesamt haben wir 2,5 Stunden gearbeitet und nebenbei den Beruf des Vermessens gelernt 😉

Der Vermesser hat am Freitag seine Arbeit erledigt und unser Haus eingemessen. Die wichtigsten Punkte mit Holzpfählen markiert. So konnten wir anschließend, genau an diesen Punkten, die Höhe des aktuellen Mutterboden (Oberflächenkante) im Verhältnis zur künftigen Ausbauhöhe der Straße setzen. Die spätere Ausbauhöhe der Straße wird ca. 20 cm höher sein als die jetzige Baustraße. Nach und nach realisierte ich, dass unser Grundstück mittlerweile sehr sehr tief liegt und einiges an Mineralgemisch aufgeschüttet werden muss.

Also müssen wir gemäß Bodengutachten erstmal den Mutterboden und die Schicht Schluff-Boden (sandiger, nicht sonderlich tragender Boden) entfernen. Anschließend wird dieser wieder aufgefüllt und noch erhöht. Wir wollen ja später kein Wasser im Wohnzimmer haben und natürlich ein Gefälle zur Straße.

Eine Gretchenfrage hatten wir natürlich auch noch. Soll der künftige Teil der Zufahrt und des Carports auch gleich mit ausgekoffert und ebenfalls mit dem entsprechenden harzer Mineralgemisch aufgefüllt werden?! Nach kurzen Überlegungen und Diskussionen mit dem Bauträger, haben wir uns dafür entschieden. Im Grunde muss es eh gemacht werden und derzeit kommt man noch mit großen Geräten an die Flächen. Später kann man dies nur noch mit kleinen Baggern schaffen und das wird natürlich teurer. (Ich liebe große Geräte, bzw. Bagger… Think Big ;-))

Nachdem wir nun die einzelnen Höhen soweit aufgenommen haben, hat uns der Chef versprochen am gleichen Abend noch die ungefähren Kosten für die Erdarbeiten zu nennen. Pünktlich vor der Tagesschau und zu den Lottozahlen, hatten wir unsere Zahlen. Unser Tippschein sollte zwar nicht zu einem 6er reichen, aber zumindest ein 4er/5er haben wir. Das Budget dazu hatten wir aber bereits im Vorfeld auf Anraten des Bauträgers eingerechnet.

Achso, ich habe ja noch das tonnenschwere Ende und den weiteren Ablauf vergessen. Also nach ersten Schätzungen sprechen wir von ca. 386 Tonnen Mineralgemisch, die benötigt werden. Das entspricht so ungefähr 15 LKW-Ladungen. Wir sind echt gespannt, wie viel wir am Ende wirklich benötigen. Je nachdem wie zügig die andere neue Baustelle mit den Erdarbeiten vorangekommen ist, werden die Tiefbauer wohl entweder Dienstag früh oder gegen Mittag anfangen.

Auf der Suche nach der Weisheit oder Grenzpunkten;)
Noch können sich die Insekten und Bienen freuen…

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